12. September 2006: wieder ging es mit Speer Racing nach Anneau du Rhin.
Ein Tag, der mir wohl auch noch eine Weile in Erinnerung bleiben wird...
Dieses Mal war die Instruktorengruppe nicht ganz ausgebucht, was
für uns von Vorteil war. Denn umso kleiner waren die unterteilten
"Krabbelgruppen" und Max (nach den guten Erfahrungen wieder unser
Instruktor) konnte noch mehr auf jeden Einzelnen eingehen.
Die französischen Regenwolken waren auch gnädig mit uns
und verzogen sich pünktlich zur Startaufstellung. Das langersehnte Kringelfahren
konnte wieder beginnen.
Auf den ersten Metern war ich natürlich wieder ziemlich aufgeregt
und auch etwas steif auf dem Motorrad. Aber es wurde Runde um Runde
besser und letztendlich war ich nach einiger Zeit merkbar lockerer als bei
meinem allerersten Rennstreckenbesuch.
Und so drehte ich genüßlich die Runden immer mit dem
Versuch, die von Max vorgefahrene Ideallinie einzuhalten und den
Blick an die richtige Stelle zu setzen. Ich hatte einen heiden
Spaß beim Fahren und fühlte mich richtig gut. Und irgendwann
werde ich aus heiterem Himmel aus der Konzentration gerissen. Verdammt,
was ist denn jetzt bloß los?
Das wusste ich dann (leider) relativ schnell... in der 200°-Rechtskurve vor der langen Geraden rutschte urplötzlich bei ca. 100-120km/h das Hinterrad weg und bevor ich noch irgendetwas machen konnte fand ich mich schon auf dem Asphalt wieder, schrabbelte zielstrebig und wahrscheinlich nicht wirklich elegant meinem Motorrad hinterher und blieb schließlich im unbequemen Kiesbett auf dem Rücken liegen. »weiterlesen