
Im Sommer 2012 war es mal wieder Zeit für eine neue Mütze, nachdem
mein alter Helm X-lite X-801 RR ausgedient hatte.
Für mich war klar, dass wieder nur ein Supersport-Modell in Frage kommt. Denn nur bei diesen
Helmen ist bei einer sportlichen Sitzposition das Sichtfeld nicht eingeschränkt. Zudem kommt hier
qualitativ einfach nichts anderes heran.
Ich hatte bereits eine Vorauswahl getroffen: entweder das Topmodell von X-lite, der X-802R (Nachfolger des 801er) oder
das Topmodell von Shoei, der X-Spirit II; alternativ noch der XR-1100. Nach einer ausgiebigen Anprobe fiel die
Entscheidung recht schnell auf den X-802. Beide Shoei saßen zwar an sich richtig gut, jedoch waren sie leider
ungeeignet für meine Brille.
Der X-802R passte wieder optimal (auch mit Brille perfekt) und es war keine besondere Umstellung
zum 801 RR. Das Preis-Leistungsverhältnis ist bei X-lite nach wie vor erste Sahne.
Der Helm verfügt natürlich über einen Doppel-D-Ring-Verschluss und über gute
Belüftungsmöglichkeiten, hat herausnehmbare und waschbare Helmpolster und
ist mit dem silber verspiegelten Visier sehr angenehm zu fahren.
X-lite wird neben der Superbike-WM auch in der MotoGP gefahren.
www.nolangroup.de
Ende 2007 war eine neue Lederkombi fällig, da ich mit der alten
Kombi nicht mehr zufrieden war. Leider
ist es alles andere als selbstverständlich eine Damen-Kombi von der
Stange zu finden, die qualitativ
im oberen Bereich liegt und gut passt. Irgendwie gehen die Hersteller
grundsätzlich von kleineren Mädels aus und pro Hersteller gibt es meistens
auch nur ein Damen-Modell.
Letztendlich bin ich bei Arlen Ness gelandet. Die Kombi fühlt sich richtig
gut an, das Leder ist sehr geschmeidig und die Kombi passte nahezu perfekt.
Nur die Beinlänge war etwas zu kurz, aber das Problem hat eine
Lederschneiderin gelöst und nun bin ich sehr zufrieden mit der Kombi.
Übrigens, eine Lederkombi kam mir unbequem vor, als ich vor einigen
Jahren das erste Mal reinschlüpfte; ich saß am Anfang ziemlich steif auf
dem Motorrad. Das lag wohl auch daran, dass ich bis dahin die "luftige"
Goretex-Klamotten gewohnt war. Mittlerweile möchte ich aber nicht mehr
zurück zu Goretex. Warum?
Leder ist immer noch das sicherste Material, die Protektoren können
nicht verrutschen, im Wind flattert nichts, ist bei warmen Temperaturen
angenehmer und man hat auf dem Motorrad einfach ein deutlich besseres Fahrgefühl.
Seit 2006 ist Held offizieller Exklusiv-Importeur von Arlen Ness.
www.held-biker-fashion.de/
Diesen Rückenprotektor habe ich seit der Saison 2006 und ich bin zufrieden
damit. Ich war wirklich überrascht wie schnell man sich an das Teil gewöhnen kann.
Damit das Belüftungssystem auch optimal funktioniert, trage ich grundsätzlich
Funktionswäsche. Die ist nicht nur beim Fahren angenehmer, sondern sie kann im
Falle eines Sturzes auch Brandverletzungen verhindern.
Der Protektor reicht vom Halswirbel bis zum Steißbein und bietet somit
im Gegensatz zu den meisten integrierten Protektoren
einen besseren Schutz.
www.dainese.de
Der Phantom ist in Sachen Sicherheit und Qualität top.
Durch das dünnere und dennoch abriebfestere Känguruleder hat man
zudem ein super Gefühl beim Fahren.
Ich habe mir die Handschuhe im Herbst 2007 zugelegt, obwohl sie zunächst nicht richtig
passten (sie waren an den Fingern teilweise zu lang). Aber ich hatte die Hoffnung,
dass Held gemäß Rücksprache meinen Wunsch-Handschuh passgerecht abändern kann.
Nach kurzer Wartezeit bekam ich wieder die Handschuhe und seitdem sitzen sie perfekt.
Ich bin sowohl von den Handschuhen als auch von dem schnellen
und kompetenten Service von Held einfach nur begeistert. Und ansonsten muss man
zu Held eh nichts sagen, ist seit etlichen Jahren führender Hersteller in diesem Bereich.
www.held-biker-fashion.de
Ich wollte einen qualitativ hochwertigen Stiefel und trotzdem 100%ig trockene Füße
haben und da fiel zu Saisonbeginn 2005 die Wahl natürlich ganz schnell auf den Evo Sports GTX.
Nach kurzer (üblicher) Eingewöhnung fühlte ich mich pudelwohl in den Stiefeln. Der vermeintlich
hohe Preis ist auf jeden Fall gerechtfertigt, denn Sicherheit und eine exzellente Qualität made in Germany dürfen
auch was kosten. Außerdem hat man den großen Vorteil, dass man nach ein paar Jahren bei Bedarf den Außenschuh
und den Innenschuh einzeln nachbestellen kann. daytona-Stiefel können auf Grund ihrer guten
Qualität bei guter Pflege locker 10 Jahre und mehr halten.
Den daytona-Reparaturservice habe ich nach meiner französischen Kiesbettprobe 2006 auch schon getestet
und ich war zufrieden damit.
daytona spielt in der obersten Liga mit.
www.daytona.de
Ich habe mir dazu eigentlich nie so wirklich Gedanken gemacht - bis vor einer ganzen Weile.
Wenn man mal überlegt, was man seinen Ohren an Geräuschkulisse zumutet, ist das schon heftig.
Ich habe einiges im Netz durchforstet und bin bei den MotoSafe hängen geblieben. Sie
passen auf Grund der flexiblen Lamellen in jede Lauscher, sie drücken unterm Helm überhaupt nicht
und dämpfen die schädlichen Frequenzen.
Man hört dennoch genügend im Straßenverkehr und man kann
sich z.B. auch noch bestens unterhalten, wenn man an der Ampel nebeneinander steht.
Die MotoSafe besitzen zwei verschiedene Filter und die knapp 25 Euro sind absolut angemessen.
Man tut nicht nur den Ohren einen großen Gefallen, sondern ich habe auch das Gefühl, dass ich mich
beim Fahren besser konzentrieren kann.
www.sonicshop.de
So kann's ausgehen, wenn man ohne ordentliche Klamotten fährt... keine gute Idee