Über die letzten Jahre hinweg sind einige Touren zusammengekommen. Damit es aber etwas übersichtlich bleibt, habe ich die Touren eingestellt, die zu meinen persönlichen Highlights zählen. Und dazu gehört auch ein besonderes Fahrsicherheitstraining...
Wahnsinn, es ging nun schon das 7. Jahr zusammen auf Tour mit "meinen" Jungs (wenn auch stellenweise in wechselnder Besatzung),
das allein dürfte schon für sich sprechen...
Bei unserer bisher längsten Tour mit 6 Tagen haben wir über 2400 Kilometer runtergerissen und es wurde schon bei der Planung
klar, dass das keine Tour für Weicheier wird. Es galt etliche Pässe zu erklimmen und somit saßen wir täglich bis zu
11 Stunden auf dem Bock. Aber es hat sich mehr als gelohnt und hey, DAS ist auch eine gewisse Art der Erholung - zumindest für
mich :-)
Bis auf den verregneten Start hatten wir die ganzen Tage über mega Glück mit dem Wetter und durften traumhafte Momente
genießen.
»Fotogalerie
»Roadbook
Erneut ging es in gewohnter Konstellation auf Reisen - dieses Mal in die Dolomiten zur "Tour der tausend Kehren". Mit dem Wetter hatten wir zwar nicht immer Glück, aber die wunderschönen Strecken haben das wieder wettgemacht. In den fünf Tagen haben wir knapp 2000 Kilometer runtergerissen und meine neue Italienerin hat sich auf ihrer ersten Tour pudelwohl gefühlt. Die Foto-Auswahl ist mir richtig schwer gefallen... aber schau' doch einfach selbst :-)
»Fotogalerie »RoadbookMeine erste Tour an den Lago und es war echt Zeit dafür. Die ersten vier Tage hatten wir astreines Wetter, am fünften und letzten (Heimfahr)tag haben wir dafür alles an Regen mitgenommen, was nur ging. Die 1800 Gesamtkilometer führten uns über schöne Pässe, durch atemberaubende Täler und unsere diesjährigen Haupt-Tour-Guides Winky & Role hatten immer einen Plan.
Nach dem leckeren Frühstück auf der Sonnenterrasse
mit Blick auf den See hatten wir den perfekten Start in den Tag.
Meine absoluten Favoriten waren das Val Verzasca (Kai & Junior, das war eine richtig geile
Fahrerei auf dem Rückweg) und das Centovalli (danke Thomasle für den klasse Tipp, vielleicht
fahren wir ja auch irgendwann einmal zusammen durch); der Nufenenpass und der Abstecher
zum Monte Mottarone (Karsten, merci für die kleine Sozia-Cross-Einlage) haben sich
auch gelohnt.
Webse, herzlichen Glückwunsch zur Beförderung zum HGM (Hauptgrillmeister),
Bölli zum Bojen-Captain und Schleichi zum Strand-Enten-Unterhalter.
Jungs, schön war's!
»Fotogalerie
»Roadbook
Das Ziel wurde schon im letzten Jahr einstimmig festgelegt und nicht
zuletzt dank guter Vorbereitungen waren es
fünf erlebnisreiche Tage mit 1700 Kilometern. Die jeweils zweitägige
An- und Abfahrt über Österreich war leider mehrfach mit Regen und
recht frischen Temperaturen gezeichnet. Die traumhafte Landschaft am
Gardasee und unser genial gelegenes Hotel machten das aber wieder schnell
wett. Kaum neigte sich die Tour dem Ende zu, wurden schon wieder Pläne
für die nächstjährige Tour geschmiedet...
»Fotogalerie
»Roadbook
Am 02. Juli stand ein individuelles FahrSi unter der Leitung von Max Würschum (www.bike-instruktor.de)
und Instruktor Jürgen Hugger auf dem Programm und ich habe mich gefreut, dass sich dafür einige Leute
aus dem Freundes- und Kollegenkreis zusammengefunden haben.
Wir 14 waren ziemlich bunt gemischt; nicht nur was die Motorräder anging, sondern auch
in Sachen Erfahrung: vom Fast-Fahranfänger über Wiedereinsteiger bis hin zum alten
Hasen war eigentlich alles vertreten.
Bei der theoretischen Einweisung erfuhren wir zunächst Wissenswertes zu den grundsätzlichen Dingen
wie z.B. Blickführung, Lenkimpuls, Fahrphysik und die richtige Kurvenlinie. In
der Theorie hört sich das ja oft einfacher an und man denkt "klar, ist kein Problem",
aber es dann richtig und konstant umsetzen, steht nochmal auf einem ganz anderen Blatt Papier.
Später wurden zwei Gruppen gebildet, damit Jürgen und Max bei den Übungen auch genügend auf
jeden einzelnen Teilnehmer eingehen konnten.
An die Bremsübungen wurden wir langsam herangeführt, also erst mal Zielbremsungen um ein Gefühl
dafür zu bekommen und dann die Gefahrenbremsungen aus verschiedenen Geschwindigkeiten. Als es dann hieß, dass
wir das Ganze jetzt auf Sand machen, haben wir Max erst mal für verrückt erklärt. Aber ziemlich schnell
wurde klar, dass man auch das mit der richtigen Anleitung und Durchführung meistern kann.
Beim schnellen Slalom war dann vor allem das richtige Handling gefragt und beim
Slalom mit Schrittgeschwindigkeit lernten wir mit dem instabilen Bereich umzugehen.
Anschließend ging es mit dem Schräglagentrainer und später mit dem eigenen Motorrad in die Kreisbahn.
Hier kam es insbesondere auf die richtige Sitzposition, den Lenkimpuls und die Blickführung an.
Nachmittags gab's dann noch ein geniales "Zuckerle": wir wurden einzeln von Max auf
einer kurvigen Strecke gefilmt und unsere Fahrerei wurde
anschließend gemeinsam analysiert. So konnte jeder für sich mitnehmen, wo seine Schwächen aber auch
Stärken liegen und wir können weiter gezielt daran arbeiten.
Abends war ich dann doch ziemlich abgekämpft - bei 30 Grad auf einem asphaltiertem Platz unter
voller Konzentration ackern, geht halt nicht spurlos an einem vorbei. Aber das war es allemal wert und
ich hätte schon längst wieder Bock drauf.
Ein merci an die Teilnehmer - dank Euch konnten wir das Training überhaupt erst verwirklichen. Jürgen und Max, lieben Dank und falls wir nächstes Jahr nicht wieder zusammen auf dem Platz stehen, sehen wir uns auf jeden Fall an der Rennstrecke :-) »Fotogalerie
Es war zwar mit 2½ Tagen ein Kurztripp, aber dennoch schön und wir waren froh,
dass wir überhaupt einen gemeinsamen Termin gefunden haben. Unsere Route führte uns durch
den Pfälzer Wald und dann entlang einiger Flüsse: Saar, Mosel, Rhein und Neckar.
Am ersten Tag hatten wir leider etwas Pech mit dem Wetter, aber die restlichen Tage war
es optimal - ganz nach dem Motto "Wenn Engel reisen ..." :-)
»Fotogalerie
»Roadbook
Eine Tour der ganz besonderen Art: mit Max Würschum (www.bike-instruktor.de) ging
es dieses Mal nicht auf die Rennstrecke, sondern zum Kurvenräubern in die Dolomiten.
Vier Tage und 1800km lang sind wir unter seiner professionellen Leitung Pässe bis zum
Abwinken gefahren und hatten nicht nur jede Menge Spaß dabei, sondern haben auch
einiges dazugelernt.
Wir wurden bei unserer Fahrerei mehrmals von Max gefilmt und abends wurden
die Aufnahmen gemeinsam angeschaut und analysiert. Dadurch erkennt man recht schnell die eigenen
Schwächen und wundert sich auch nicht mehr, warum das ein oder andere nicht so hinhaut
wie man das eigentlich gerne hätte.
Wenn man sich dann die Analyse zu Herzen nimmt und den Anleitungen von Max folgt, gelingen die
Dinge einfach deutlich besser und man fühlt sich (noch) wohler auf dem Motorrad.
In den Tagen erfuhren wir von ihm auch zwischendurch immer wieder hilfreiche Tipps
und Tricks rund um's Thema Motorradfahren. Außerdem war es richtig klasse, dass wir
nicht diese typischen Touri-Strecken gefahren sind und die Straßen fast uns gehörten.
Tja, und jetzt liegt es einzig und allein an uns, dass wir konstant an unseren
Fehlern arbeiten...
Max, vielen lieben Dank und bis bald im pylonenfreien Anneau du Rhin *grins*
und viele Grüße an Markus, Jürgen, Marianne & Roland!
»Fotogalerie
Fünf Jungs und ein Mädel – eine Kombination, die tatsächlich bestens
funktionieren kann :-) Endlich haben wir wieder eine Ausfahrt auf die Reihe bekommen.
In den 3½ Tagen sind wir haarscharf an der 1400km-Marke vorbeigeschrabbelt
und haben mitunter die schönsten Pässe der östlichen und südlichen Schweiz
mitgenommen, z.B. Flüela-Pass, Umbrail-Pass/Stilfser Joch, Julierpass,
Splügenpass, ... wir haben die Tour extra so gelegt, dass wir die zwei
Tagesetappen gepäckfrei fahren konnten.
»Fotogalerie
»Roadbook
Zum ersten Mal haben wir die Motorräder auf einen Anhänger gepackt
und konnten somit mehrere Ecken in Deutschland erkunden ohne dass die
Motorradreifen unter den allein 1300km An-und Abfahrtskilometern gelitten haben.
In den vier Tagen fuhren wir durch den Bayerischen Spessart, den Naturpark
Hoher Vogelsberg, die Rhön, den Hochtaunus, weiter an der Mosel
entlang und über die Hunsrückhöhenstraße. Am fünften
und motorradfreien Tag machten wir einen kleinen Abstecher nach Koblenz,
schauten uns bei Brauchbach die Marksburg an und zu allerletzt die Loreley am Rhein.
»Fotogalerie
»Roadbook
Über den kurvenreichen Schwarzwald ging es nach Colmar und dann
hinein in die Vogesen. Von Hohrodberg aus starteten wir zwei Tagestouren,
die uns teilweise über die aus der Tour de France bekannten Strecken
führten: Col de la Schlucht, Col du Bonhomme, Grand Ballon,...
Eines fällt bei der Mehrheit der französischen Autofahrern sehr
schnell auf: sie sind extrem rücksichtsvoll gegenüber
Motorradfahrern, sie machen fast immer sofort Platz und fahren sogar
langsamer um einem das Überholen zu erleichtern. Bis auf das Wetter,
das teilweise recht wechselhaft und kühl war, hat die Tour
richtig Spaß gemacht...
»Fotogalerie
»Roadbook
Das war die erste mehrtägige Tour in Deutschland - abgesehen
eben von den üblichen Touren auf den Hausstrecken.
Die drei Tage mit ihren 1300 Kilometern führten durch das Altmühltal, den
Veldensteiner Forst, das Fichtelgebirge und die Fränkische Schweiz.
Vor allem die genialen Kurven und die schönen Landschaften im Fichtelgebirge
und in der Fränkischen Schweiz haben Eindruck hinterlassen...
»Fotogalerie
»Roadbook
Dolomiten - ein Paradies für Motorradfahrer par excellence. In
den sechs Tagen haben uns die 1700 Kilometer durch Österreich,
Italien, Südtirol und die Schweiz geführt. Vor allem die
Landschaft rund um die Sella-Gruppe ist sehr beeindruckend.
Dies war meine dritte Runde in den Dolomiten - wer aufgepasst hat, weiß,
dass es auch nicht die letzte war :-)
»Fotogalerie
»Roadbook
Die 11tägige Tour war meine erste große und gleichzeitig eine
der abwechslungsreichsten Motorradtouren, die ich bisher gefahren bin.
Ein toller Mix aus Kurvenjagen und Erholung am Strand. Von Genua aus
ging es mit der Tirrenia-Fähre nach Porto Torres, anschließend
quer durch's Land bis an die südliche "Königs-Küste"
Costa Rei, wo unser Ferienhaus war.
Mit einem hatte ich bei der Tour zu kämpfen: das stundenlange Warten
während der Überfahrt bis man dann wieder das Motorrad im Frachtraum
zu Gesicht bekommt - bei dem teilweise heftigen Seegang malt man sich
die schlimmsten Bilder aus. Und eines steht fest: Sardinien lässt das Herz eines
jeden Biker's höher schlagen...
»Fotogalerie