Nein, das kann ich mir beim besten Willen nicht mehr vorstellen.
Seit 1998 bin ich mit diesem Virus infiziert und es ist kein Ende in Sicht.
Klassischerweise habe ich mit 34 PS auf einer Honda CB 500 angefangen und das hat auch
erst mal vollkommen ausgereicht. Nach zwei Jahren musste aber
dann doch der erste "Joghurtbecher" her und die Wahl fiel auf die Honda CBR 600 PC35.
Nach der dritten CBR-Saison habe ich mich dann regelrecht in die Suzuki GSX-R 750 K3 verguckt und
nach einer Probefahrt war klar, dass ein neues Pferd in den Stall muss.
Die 3/4 Gixxe, quasi der Ur-Supersportler schlechthin, war einfach der perfekte Kompromiss
zwischen einer 600er und 1000er. Die K3 bewege ich seit 2007 nur noch auf der Rennstrecke und
für die Landstraßen-Fahrerei kam daher im Frühjahr 2007 eine GSX-R 750 K6.
Und wie ging's dann weiter? Die Auflösung findest Du weiter unten :-)
Auch klar und für mich vollkommen selbstverständlich, dass ich keinen Meter ohne ordentliche
Klamotten unterwegs bin.
Die besondere Form der Entspannung kombiniert mit höchster Konzentration, in der Schräglage das spezielle Kribbeln spüren, am Fahrkönnen arbeiten und hin und wieder die kleinen Fortschritte wahrnehmen, die gewisse Art von Freiheit erleben, traumhafte Landschaften durchqueren und die Freude am Fahren auch mit Freunden teilen - das ist für mich die Faszination des Motorradfahrens.
Im Juni 2011 habe ich in ein anderes Lager gewechselt und erkunde nun eine mir völlig
neue (Supermoto)Motorradwelt auf der Aprilia Dorsoduro 750; da es zur Auswahl stand selbstverständlich
mit ABS.
Nach 11 Jahren Supersportler auf der Landstraße ist das ein komplett anderes Fahren.
Die DD ist ein Straßenräuber par excellence, das Handling ist einfach nur klasse, die Sitzposition ist saubequem und
das V2-Geblubber ist genial. Natürlich ist es für mich jetzt eine rießen Umstellung, aber bereits nach wenigen
Kilometern fühle ich mich auf dem Teil schon wohl und ich habe den Schritt noch keine Sekunde lang bereut.
Neben der Kurvenhatz' überwiegend im Schwarzwald und in den Löwensteiner
Bergen unternehme ich auch gerne mehrtägige
Touren mit Freunden und Arbeitskollegen.
Meine Gixxe K3 habe ich 2006 nach der Kiesbettprobe bei einem
Sportfahrertraining
reparieren lassen und ich werde sie weiterhin nur noch für die Rennstrecken-Fahrerei einsetzen.
Und hier wird sie schließlich auch artgerecht gehalten.
Das ist nun die perfekte Mischung - den Straßenräuber für die Landstraße, den Kurvenjäger für die Rennstrecke.